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Freitag, 07. Oktober 2016, 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Yokohama 1868–1912. Als die Bilder leuchten lernten

Ausstellung im Museum Angewandte Kunst 8. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

Yokohama 1868–1912. Als die Bilder leuchten lernten

Yokohama ist der Ort, der symbolisch für den Beginn der japanischen Moderne und für die Öffnung des Landes zur übrigen Welt hin steht.

Mit dem wirtschaftlichen Umbruch zum Ende der Edo-Zeit werden in Yokohama um 1860 die ersten Fotostudios eröffnet. Die Pioniere der japanischen Fotografie bedienen zunächst vordergründig das Klischee eines naiv-exotischen Japanbildes, brechen es in der Folge jedoch virtuos mit meisterhaft komponierten Motiven und einer eigenen Handschrift. Mit dem rasanten Aufstieg der neuen Bildtechniken verschwindet zugleich das Interesse am traditionellen Handwerk des ukiyoe-Holzschnitts, der um 1900 mit Kriegspropaganda eine skurrile letzte Blüte treibt. Im Gegenüber bieten das eigenwillige Schlusskapitel des ukiyoe und der parallele Aufstieg der japanischen Fotografie einen überraschenden Einblick in ein Land im Umbruch.

Kurator: Dr. Stephan von der Schulenburg

Der Kunstgewerbeverein wird Führungen durch die Ausstellung anbieten.

Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt am Main


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