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Dienstag, 27. November 2012, 19:00 Uhr

EISENARM ATOM - Humor und Katastrophe in Japan. Vortrag von Dr. Stephan Graf von der Schulenburg

in der Diesterweg-Simon-Reihe der Polytechnischen Gesellschaft

Tezuka Osamu: Tetsuwan Atomu („Eisenarm Atom“ bzw. „Astroboy“)

Von je her spielt das Groteske eine prägende Rolle in der japanischen Kunst. Dies gilt schon für die populäre Druckgrafik der Edo-Zeit (1603 – 1868). In Krisen- und Umbruchszeiten, wie der Meiji-Periode (1868-1912), nach dem traumatischen Erlebnis des II. Weltkriegs, und in der Dauerkrise, die vom Zusammenbruch der “Bubble Economy“ um 1990 bis zur Katastrophe von Fukushima reicht, verstärkte sich in Kunst und Populärkultur Japans eine Tendenz zu beißendem Humor und zur Groteske. In einem raschen Ritt durch anderthalb Jahrtausende und alle Sphären der Hoch- und Populärkunst wird der Kunsthistoriker und Kurator der Asiatischen Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt, Stephan Graf von der Schulenburg, die Besonderheiten des japanischen Humors in Zeiten der Krise herausarbeiten.

Bild: Tezuka Osamu (1928-1989): Tetsuwan Atomu („Eisenarm Atom“ bzw. „Astroboy“), Cover der Ztschr. Shônen („Die Jugend“), datiert 1.9.1964. Kawasaki City Museum

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Schaumainkai 17, Frankfurt am Main


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