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Mittwoch, 11. Mai 2016, 18:00 Uhr

Japanische Gärten als Erfahrungsräume des Anderen. Vortrag von Prof. Dr. Christian Tagsold

in der Reihe "Gärten und Parks als Werke Angewandter Kunst"

Bildquelle: Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG, Düsseldorf

Auf den Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts waren die japanischen Pavillons ein Besuchermagnet. Die dort präsentierten Gärten schienen in idealer Form die Idee einer besonderen japanischen Ästhetik und Naturverbundenheit zu symbolisieren. Begeistert wurden in der Folge zahlreiche weitere im Westen  angelegt – so z.B. anlässlich der Internationalen Luftschiffahrt-Ausstellung 1909 in Frankfurt.
Ab den 1930er Jahren verbreitete sich auch im Westen allmählich das Wissen um die Grundlagen des in Japan seit dem 15. Jahrhundert entwickelten Zen-Gartens. Dieser reduktionistische Steingarten wurde immer populärer und wirkte auf die westliche Garten- und Architekturszene. Am Beispiel der Gärten lässt sich so nachvollziehen, wie Japan im Westen aufgenommen und bewertet wurde.

Prof. Dr. Christian Tagsold ist beschäftigt am Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Eine Veranstaltung des Kunstgewerbevereins in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst.
Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3,50 EUR (Eintritt in die Ausstellungen im Preis nicht enthalten).

Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt am Main


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