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Dienstag, 05. Juli 2016, 19:00 Uhr

Vasari versus „Vasari“, die doppelte Aktualität der Vite und wie die Edition für Klaus Wagenbach zu Stande kam

Salongespräch mit Prof. Dr. Alessandro Nova, Direktor des Kunsthistorischen Institutes in Florenz (Max-Planck-Institut)

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Die Forschung der letzten zwei Jahrzehnte zu Giorgio Vasaris Künstlerbiographien oszilliert zwischen zwei Extremen: Der Abwertung des informativen Gehalts der Vite einerseits, und andererseits der Entwertung der historischen Person, die oft nur noch auf ihren Autornamen reduziert wird, ohne ihre genaue Rolle, Methoden und Leistungen näher zu hinterfragen. Eine Relektüre der Paratexte der Vite indes weist darauf hin, dass Vasari und „Vasari“ – zwei Seiten ein und derselben Münze – ihr literarisches Meisterwerk durch Verhandlungen und Auseinandersetzungen um die Sprache erschufen: Eines seiner größten Verdienste war Vasaris Weiterentwicklung und Institutionalisierung eines technischen, auf der Volkssprache basierten Vokabulars, das den Historikern ein neues Instrument bereitstellte, um über Kunst nachzudenken, zu sprechen und zu schreiben.

Eintritt frei. Anmeldungen bis 1. Juli erbeten.

Historische Villa Metzler des Museums Angewandte Kunst, Schaumainkai 15, Frankfurt am Main


Der ideale Rahmen für exklusive Festivitäten und Konferenzen

Direkt am Mainufer gelegen, bieten die wunderschönen Veranstaltungs- und Tagungsräume der Historischen Villa Metzler einen idealen Rahmen für exklusive Festivitäten und Konferenzen.