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Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:00 Uhr

„Vom Widerklang des Lebensodems. Spiritualität in der ostasiatischen Kunst“, Dr. Stephan von der Schulenburg

Vortrag in der Reihe „Angewandte Kunst im sakralen Raum“

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Buddha Shakyamuni (Museum für Angewandte Kunst Frankfurt)

Qi yun sheng dong – „im Widerklang des Lebensodems, einer universalen geistigen Energie, entsteht bewegtes Leben“ – so lautet das erste der „Sechs Prinzipien der Malerei“, wie sie der chinesische Schriftsteller, Kunsthistoriker und Kritiker Xie He Mitte des 6. Jahrhunderts n. Chr. formulierte. Tatsächlich haben sich seit mehr als 2000 Jahren Generationen von Kalligraphen, Malern und Bildhauern Ostasiens mit dieser „geistigen Energie“ beschäftigt, sie zur zentralen Maxime ihres künstlerischen Schaffens erklärt. Von grundlegender Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Symbiose von Buddhismus und Daoismus, die diesen Kulturraum seit langem prägt und auch in der Kunst immer wieder einen Niederschlag findet. In diesem Vortrag von Dr. Stephan Graf von der Schulenburg, Kustode am Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, soll anhand ausgewählter Beispiele, z. T. auch aus der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst, diesem faszinierenden Phänomen nachgegangen werden.

Begrenztes Platzangebot. Anmeldungen erbeten bis 21.01.2013

Bild: Buddha Shakyamuni (vor der Architektur Richard Meiers, Ausstellungssituation bis Oktober 2012). Bronzeguss, Reste von Vergoldung, Thailand, Sukothai-Periode, um 1350, Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Inv.Nr. 14610, erworben 1986.

Historische Villa Metzler des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt, Schaumainkai 15, Frankfurt am Main


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Direkt am Mainufer gelegen, bieten die wunderschönen Veranstaltungs- und Tagungsräume der Historischen Villa Metzler einen idealen Rahmen für exklusive Festivitäten und Konferenzen.