Über Bewegtes und Vergängliches in der Japanischen Kunst mit Dr. Stephan von der Schulenburg
Jahrhunderte alte verwitterte Holzskulpturen, eine gebrochene Teeschale, mit Goldlack repariert, Hokusais »Große Welle« als archetypischer Ausdruck von Schönheit und tödlicher Gefahr, der Wind als Zeichner – all dies sind Ausdrucksformen einer »Welt im Fluss«, wie sie diese Ausstellung präsentiert. Kostbare Sammlungsbestände des Museums, ergänzt durch ausgewählte Positionen der Gegenwartskunst, stellen Japan vor als ein Land, das eine besondere ästhetische Sprache des Ephemeren hervorgebracht hat. Wo von einem Moment auf den anderen durch Erdbeben, Flutwellen oder auch durch menschengemachte Katastrophen das Leben ein jähes Ende nehmen kann, blüht eine Kunst, die sich der Fragilität und Kostbarkeit unserer Existenz stets bewusst ist – eine atemberaubend schöne, stille und faszinierende Feier der Vergänglichkeit.
Wir bitten um Anmeldung unter info@kgv-frankfurt.de